Mettmann – Die Tafel Mettmann bekommt den Heimatpreis 2026. Der Rat beschloss das am 3. November einstimmig, wie die Stadt Mettmann mitteilte. Er bestätigte damit das Ergebnis einer öffentlichen Abstimmung, bei der die Mettmanner die Tafel mit deutlichem Vorsprung an die Spitze gewählt hatten.
Von 475 abgegebenen Stimmen entfielen 212 auf die Tafel, das sind 44,6 Prozent. Die Freizeitwerkstatt Mettmann kam mit 131 Stimmen auf den zweiten Rang, der Goldberger Mühle e.V. mit 54 Stimmen auf den dritten. Zur Wahl standen außerdem Team 24/12, der Naturschutzverein Neandertal und der Marketing-Arbeitskreis Neanderthal-Stadt.
Das Verfahren
Dem Beschluss ging ein Verfahren in drei Stufen voraus. Zunächst gingen 150 Vorschläge ein. Der Ausschuss für Wirtschaft und Kultur beriet über 15 davon und nominierte daraus sechs Organisationen für die Bürgerabstimmung.
Die Tafel
Die Tafel sammelt seit 2005 gespendete Lebensmittel und gibt sie an Menschen mit geringem Einkommen weiter. So werden die Lebensmittel zugleich vor der Verschwendung bewahrt. Zahlreiche Ehrenamtliche stemmen die Arbeit. Träger der Tafel ist die Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann. Schon bei den Vorschlägen nannten Bürgerinnen und Bürger die Arbeit „unverzichtbar“ und eine „tolle Unterstützung für Menschen“.
Mit dem Heimatpreis sind 5.000 Euro verbunden. Bezahlt wird er komplett vom Land Nordrhein-Westfalen, das dafür sein Heimatministerium einsetzt. Die Stadt zeichnet damit Menschen und Organisationen aus, die das Leben in Mettmann in gesellschaftlicher, kultureller und sozialer Hinsicht bereichern.
Die Eckdaten
- Preis: Heimatpreis 2026, dotiert mit 5.000 Euro
- Preisträger: Tafel Mettmann
- Ratsbeschluss: 3. November, einstimmig
- Abstimmung: 475 Stimmen, davon 212 für die Tafel





