Neuss – Der Ausschuss für Planung, Stadtentwicklung und Innenstadtstärkung kommt am Dienstag, 10. November 2026, im Neusser Rathaus zusammen. Das teilte die Stadt Neuss mit. Auf der Tagesordnung stehen Vorhaben rund um den Hauptbahnhof, die Fläche an der Further Straße und ein neues Wohnquartier in Rosellen.
Förderanträge für 2027
Das Gremium berät, welche Vorhaben aus dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) zur Städtebauförderung 2027 eingereicht werden sollen. Dazu zählen auch Vorhaben rund um den Bahnhof, die aus dem Programm „Schöner Ankommen in NRW“ stammen. Zu den Plänen gehören der Weißenberger Weg, der zu einer grünen und klimaangepassten Verbindung ausgebaut werden soll, und eine neue Gestaltung des Vorplatzes „Mitte“ vor der Radstation am Hauptbahnhof.
Further Straße und Kuckhof
Für die öffentliche Grünfläche an der Further Straße und der Josefstraße steht eine Anpassung des städtebaulichen Entwurfs zur Beratung an. Die historischen Gebäudeteile der ehemaligen Schraubenfabrik Bauer & Schaurte sollen nicht komplett bewahrt werden. Stattdessen sollen sie umgestaltet an den Ort erinnern und ihm Identität geben. Dazu liegen dem Ausschuss zwei Planungsvarianten vor.
Außerdem geht es um das Baugebiet Kuckhof in Rosellen, für das eine Rahmenplanung zum Bebauungsplan vorliegt. Dort soll auf rund 12,5 Hektar ein lebendiges Wohnquartier entstehen. Zudem ist neben dem bestehenden Gewerbegebiet am Henselsgraben eine gewerbliche Erweiterungsfläche eingeplant.
Wer sich für die Sitzung interessiert, ist willkommen. Die Unterlagen lassen sich im Bürgerinfoportal auf Neuss.de abrufen.
Die Eckdaten
- Termin: Dienstag, 10. November 2026, 17 Uhr
- Ort: Ratssaal (E.260) im Rathaus
- Die Unterlagen finden sich im Bürgerinfoportal auf Neuss.de.
Unsere Meinung
Beim Umgang mit der alten Schraubenfabrik an der Further Straße lohnt der Blick in die Sitzung, denn dort liegen mehrere Varianten auf dem Tisch. Wer sich für Rosellen oder den Bahnhof interessiert, kann vorab die Unterlagen lesen. Was die Mitteilung nicht verrät, ist, wie sich die beiden Varianten konkret unterscheiden.





