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Kaarst trauert um frühere Ratsfrau und Vizebürgermeisterin Uta Holtmeier

Kaarst – Die Stadt Kaarst trauert um die SPD-Politikerin Uta Holtmeier. Holtmeier war frühere Ratsfrau und über Jahrzehnte in der Stadt aktiv, in der Kommunalpolitik ebenso wie in Kultur, Sozialem und Bürgerstiftung.

Dem Rat der Stadt Kaarst gehörte sie von 1983 bis 2004 an. Während dieser Jahre wirkte sie in vielen Ausschüssen, Kommissionen und Beiräten mit. Von 1984 bis 1999 war sie erste stellvertretende Bürgermeisterin. Außerdem führte sie den Vorsitz im Kulturausschuss beziehungsweise im Schul- und Kulturausschuss.

Kultur und Museum

Besonders wichtig war ihr nach Angaben der Stadt die Förderung von Kunst und Kultur. Damit habe sie das kulturelle Leben in Kaarst gestärkt und dem Ansehen der Stadt auch weit über die Stadtgrenzen hinaus genützt. Im Beirat des Museums Tuppenhof war sie Vorsitzende. Gerade als das Museum aufwendig saniert werden musste, habe sie viel dazu beigetragen, es zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Soziales Engagement und Ehrungen

Die Stadt Kaarst zeichnete Holtmeier 2009 mit ihrer Ehrenmedaille in Silber aus. Außerdem setzte sie sich für eine belebte Stadtmitte ein und dafür, dass das neue Rathaus entwickelt wurde. Auch um sozial benachteiligte und schwächere Menschen kümmerte sie sich. Sie setzte sich unter anderem dafür ein, Menschen mit Behinderung in das gesellschaftliche Leben zu integrieren, besonders in Erziehung und Bildung. Sie gehörte zu den Gründern eines Kindergartens, den es bis heute als Buntakuntla e.V. gibt, und trat so früh für Kinder und Familien ein.

Auch nach dem Abschied aus dem Stadtrat blieb sie der Stadt verbunden. Im Stiftungsrat der Kaarster Bürgerstiftung saß sie seit 2006.

„Ihr Wirken wird in unserer Stadt in Erinnerung bleiben“, so Bürgermeister Christian Horn-Heinemann. Das Mitgefühl gelte ihrem Ehemann und ihren Kindern.

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