Goch – Autofahrer können an der Kreuzung Bahnhofstraße / An der Post / Kalkarer Straße auch in den kommenden Monaten nicht nach rechts zum Bahnübergang abbiegen. Der Verkehrsversuch dauert länger als geplant, teilte die Stadt Goch mit. Er sollte ursprünglich Anfang November enden und läuft nun bis Anfang März 2027.
Auf die Verlängerung haben sich das Ordnungsamt als Straßenverkehrsbehörde, der Bauhof als Straßenbaulastträger und die Polizei verständigt. Der Grund: Die Erkenntnisse aus dem Test, der seit Anfang September läuft, erlauben bislang keine eindeutige Bewertung. Die Stadt will klären, ob es der Sicherheit der Radfahrer und Fußgänger an der Kreuzung dient, wenn der Rechtsabbiegeverkehr von der Bahnhofstraße auf die Kalkarer Straße unterbunden wird.
Für Autofahrer aus Richtung Innenstadt gilt während des Versuchs: Sie werden komplett geradeaus in Richtung Bahnhof geführt. Wer weiter nach Kalkar oder Rees will, wird zunächst zum Kreisverkehr geleitet, nimmt die Brückenstraße bis zur Straße An der Post und überquert danach den Bahnübergang. Für Radfahrer und Fußgänger ändert sich nichts: Sie dürfen weiterhin direkt rechts zum Bahnübergang abbiegen.
Die Eckdaten
- Ort: Kreuzung Bahnhofstraße / An der Post / Kalkarer Straße
- Bisheriges Ende des Versuchs: Anfang November
- Neues Ende: Anfang März 2027
- Umleitung für Autofahrer Richtung Kalkar / Rees: Kreisverkehr, Brückenstraße, An der Post, Bahnübergang
- Radfahrer und Fußgänger: Abbiegen nach rechts zum Bahnübergang weiter erlaubt
Unsere Meinung
Dass die Stadt den Test verlängert, statt aus dünner Datenlage ein Urteil zu fällen, ist nachvollziehbar. Autofahrer müssen weiter mit dem Umweg leben. Die Mitteilung sagt aber nicht, welche Erkenntnisse noch fehlen und woran die Stadt am Ende den Erfolg misst. Das würde die Entscheidung für Anwohner besser nachvollziehbar machen.




