Hamminkeln – Im Schloss Ringenberg zeigt der Kunst- und Kulturort Ringenberg im November Werke von geflüchteten Menschen aus der ZUE Rees 1. Die Ausstellung trägt den Titel „Zwischen Welten – Heimat hat viele Farben“, wie die Stadt Hamminkeln mitteilte. Die Arbeiten behandeln Heimat, Identität, Verlust, Hoffnung und Neubeginn, jeweils aus ganz persönlicher Sicht.
Die Werke geben laut Mitteilung Einblick in unterschiedliche Lebenswelten. Es geht um Aufbruch, Ankommen, Erinnerungen an Vertrautes und die Suche nach einem neuen Zuhause. Die Schau will zeigen, wie unterschiedlich Menschen Heimat erleben und ausdrücken und wie Kunst auch über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg Gespräche anstößt.
Die Veranstalter wollen Begegnungen ermöglichen und neue Perspektiven eröffnen. Besucher sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede wahrnehmen. Kunst verstehen sie als Ausdruck persönlicher Erfahrungen und als Weg zu gegenseitigem Verständnis.
Die Eröffnung
Eröffnet wird am Donnerstag, 5. November 2026, um 17 Uhr. Die Gäste werden mit Sekt und Kuchen begrüßt. Für die Musik sorgen ein Chor und ein Opernsänger. Danach ist die Schau bis zum 30. November 2026 montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Die Eckdaten
- Eröffnung: Donnerstag, 5. November 2026, um 17 Uhr
- Laufzeit: 5. bis 30. November 2026
- Geöffnet ist von Montag bis Freitag, jeweils von 10 bis 15 Uhr
- Eintritt frei
- Veranstaltungsort ist Schloss Ringenberg, Schlossstraße 8, 46499 Hamminkeln-Ringenberg
- Ansprechpartner ist die Geschäftsstelle Kunst- und Kulturort Schloss Ringenberg, erreichbar über www.meinschlossringenberg.de, [email protected] oder 02852 / 9229
ZUE steht für Zentrale Unterbringungseinrichtung. Nach einer Mitteilung zu einer anderen ZUE sind dort Frauen, Männer und Familien untergebracht, die zuvor in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes NRW waren.
Die Aufenthaltsdauer ist begrenzt. Demnach bleiben die Menschen in der Regel maximal 18 Monate in der Landeseinrichtung, Familien mit Kindern und besonders schutzbedürftige Personen möglichst höchstens sechs Monate. Danach werden sie einer Kommune zugewiesen.
Unsere Meinung
Die Ausstellung gibt Menschen eine Stimme, über die sonst meist nur gesprochen wird. Wer hingeht, kann Geflüchtete über ihre Werke kennenlernen. Die Mitteilung sagt allerdings nicht, wie viele Künstlerinnen und Künstler beteiligt sind und ob sie bei der Eröffnung anwesend sind. Das wäre für Gespräche reizvoll.




