Moers – Die Heinrich-Pattberg-Realschule an der Uerdinger Straße 74 hat ein frisch saniertes Gebäude A. Am Donnerstag, dem 15. Oktober, weihten Vertreter aus Verwaltung, Politik, Schulgemeinde und der beauftragten Firmen Gebäude A ein, das „Muttergebäude“. Die Stadt Moers sieht darin einen weiteren Meilenstein für die Neugestaltung und die pädagogische Neuausrichtung der Schule, teilte die Stadt Moers mit.
Laut Bürgermeisterin Julia Zupancic gilt: „Wir haben in einen wichtigen, attraktiven und barrierefreien Lern- und Lebensort für junge Menschen investiert – und damit auch in die Zukunft unserer Stadt“. In seiner Ansprache betonte Schulleiter Thomas Urner: „Unser Anspruch war, die Schule als Lebensraum zu gestalten.“
Zum Sanierungsprojekt zählen neben Gebäude A weitere Gebäude auf dem Schulgelände sowie ein Teil des Pausenhofs. Die Stadt Moers investierte insgesamt 10,2 Millionen Euro in die Maßnahme.
Mediathek und offene Flure
Im Gebäude A entstand unter anderem eine moderne Mediathek. Für nostalgische Einflüsse sorgen aufgearbeitete bleiverglaste Fenster aus der Zeit der Bergbauschulen. Die Mediathek lässt sich im Unterricht, aber auch in der Freizeit nutzen. Die offenen Flure können als Lernbereich dienen und sollen zugleich Entspannung, Interaktion und kreative Entfaltung ermöglichen.
Wer das Projekt getragen hat
Bauherr ist das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt Moers. Die Stadtbau Moers mbH übernahm die Projektsteuerung. Der Fachdienst Schule der Stadt Moers war für die schulfachliche Projektsteuerung verantwortlich. Die zuständige Mitarbeiterin Catrin Pautzke schloss mit der Einweihung ihr letztes großes Vorhaben ab, denn sie geht Ende des Jahres in den Ruhestand.
Die Eckdaten
- Ort: Heinrich-Pattberg-Realschule, Uerdinger Straße 74
- Einweihung: Donnerstag, 15. Oktober
- Investition der Stadt Moers: 10,2 Millionen Euro
Unsere Meinung
Dass Schulgebäude barrierefrei und zugleich als Aufenthaltsort für den ganzen Tag gedacht werden, ist ein sinnvoller Ansatz. Die aufgearbeiteten Fenster zeigen, dass auch die Geschichte des Hauses eine Rolle spielte. Offen bleibt, wie Schülerinnen und Schüler die neuen Räume im Alltag annehmen. Dazu sagt die Mitteilung noch nichts.





