Kaarst – Im Rahmen eines viertägigen Workshops haben sich junge Menschen in Kaarst damit befasst, wie Demokratie im Alltag funktioniert und wie sie sich in ihrer Stadt einbringen können. Am Ende des Ferien-Workshops kam Bürgermeister Christian Horn-Heinemann zu der Gruppe und beantwortete die Fragen der Jugendlichen, teilte die Stadt Kaarst mit.
Was auf dem Programm stand
Die Teilnehmenden erfuhren, welche Aufgaben Politik und Verwaltung haben und womit sich der Bürgermeister beschäftigt. Thema waren außerdem das Jugendparlament und die Wege der Mitbestimmung in Kaarst. Die Jugendlichen probierten demokratische Entscheidungsprozesse in praktischen Übungen selbst aus und entwickelten eigene Projektideen. Zudem spielten sie einen Bürgerhaushalt durch: Mit einem vorgegebenen Budget mussten sie festlegen, welche Vorhaben zuerst bezahlt werden sollen.
Der Bürgermeister betonte, wie wichtig es sei, dass junge Leute früh erfahren, wie sie ihre Stadt aktiv prägen können. „Demokratie lebt davon, dass Menschen ihre Interessen einbringen, miteinander diskutieren und Verantwortung übernehmen“, sagte Bürgermeister Christian Horn-Heinemann.
Träger und Finanzierung
Durchgeführt wurde der Workshop gemeinsam mit der Volkshochschule (VHS). Das Geld kam vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV), der das Angebot hundertprozentig förderte. Für die Jugendlichen fielen deshalb keine Gebühren an.
Die Eckdaten
- Ort: Kaarst
- Dauer: viertägig, in den Ferien
- Kooperation: Volkshochschule (VHS)
- Förderung: Deutscher Volkshochschul-Verband (DVV), hundertprozentig
- Kosten für Teilnehmende: keine, das Angebot war gebührenfrei
Unsere Meinung
Der simulierte Bürgerhaushalt dürfte ein guter Zugang sein, weil Jugendliche dabei spüren, dass Entscheidungen immer ein Abwägen bedeuten. Offen bleibt, ob die entwickelten Projektideen später im Jugendparlament oder in der Verwaltung weiterverfolgt werden. Die Mitteilung sagt dazu nichts, dabei würde genau das zeigen, wie ernst Mitsprache gemeint ist.





