Weeze – Der Reiterverein Graf von Schmettow Weeze hat sein Nachwuchsturnier zum 18. Mal veranstaltet. Nach Angaben der Gemeinde Weeze, die die Mitteilung veröffentlichte, gab es dabei über 300 Starts. Das sei ein größerer Zuspruch als in den Vorjahren gewesen. Teilnehmer und Zuschauer erlebten bei besten Bedingungen ein abwechslungsreiches Turnierwochenende in familiärer Atmosphäre.
Die jungen Reiterinnen und Reiter zeigten Ritte, für die es hohe Wertnoten gab. Der Dressurreiterwettbewerb wurde in zwei Abteilungen gewertet. Hervorgehoben wurde die Mannschaftsprüfung um den „Preis der Westenergie“. Die „Schleich-Pferde“ erhielten für den ersten Platz hochwertige Ehrenpreise, den zweiten Rang belegte die Schulpferdemannschaft der Gastgeber.
Springsport am Sonntag
Von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr stand der Sonntag komplett im Zeichen der jungen Springreiter. Los ging es mit dem Springreiter-Wettbewerb über 40 cm mit Trabstangen, anschließend wurde die Höhe schrittweise bis 90 cm gesteigert. Viele Anfeuerungsrufe gab es beim Stafettenspringen „Hobby-Horse trifft Real-Horse“. So konnten auch Kinder ohne eigenes Pferd aktiv am Turniergeschehen teilnehmen.
Für Spannung sorgte es beim „Kleinen Preis der Gemeinde Weeze“. Mehrfach raunte das Publikum, weil manche Nachwuchsreiter bereits Gespür für Distanzen und kurze Wege zeigten. Den „Preis der Gemeinde Weeze“ gewann Julia Isegrei mit „Keyira“ für den Gastgeberverein.
Die Teilnehmenden lobten die Ausschreibung. Ihr Fazit lautete: „Tolle Möglichkeiten zum Turniereinstieg wurden angeboten, wir haben neue Trainingsziele und kommen zum Frühjahrsturnier wieder“. Auch die Reiter-Eltern äußerten Lob für Vorbereitung und Organisation sowie für den Einsatz der ehrenamtlichen Vereinsmitglieder. Dieser habe wesentlich zum Gelingen des Nachwuchsturniers beigetragen.
Die Eckdaten
- Sonntags Springsport, und zwar von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr
- Ergebnisse und Fotos: www.reitverein-weeze.de
Zum Turnier hatte der Verein vorab ein Programm angekündigt. Wie die Gemeinde Weeze zur Ankündigung mitteilte, kam es beim Stafettenspringen „Hobby-Horse trifft Real-Horse“ weniger auf die Höhe als auf Geschick und Wendigkeit bei der Gertenübergabe an.
Ein Springreiter-Wettbewerb mit Trabstangen war laut dieser Ankündigung für die Einsteiger gedacht. Mit der Zeit werden die Aufgaben für die Reiter schrittweise anspruchsvoller, und die Prüfungen gipfeln in einem Springen mit Siegerrunde über 90 cm, bei dem der „Preis der Gemeinde Weeze“ ausgelobt wird.
Wikipedia erläutert die Wertung von Springprüfungen so: Wird nach Fehlern gewertet, entscheidet allein, wie viele Strafpunkte ein Teilnehmer gesammelt hat, während die Zeit keine Rolle spielt. Das erstmalige Verweigern des Pferdes wird im Richtverfahren A mit 4 Strafpunkten bewertet.
Unsere Meinung
Dass der Verein mit dem Stafettenspringen auch Kinder ohne eigenes Pferd einbindet, ist eine gute Idee für den Einstieg in den Turniersport. Spannend wäre gewesen, wie viele Reiter am Ende in den einzelnen Prüfungen starteten, denn die Mitteilung nennt nur die Gesamtzahl der Starts.




