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Wesel-Bislich: Führungen durch neue Ausstellung zu den Gräberfeldern

Wesel – Das Deichdorfmuseum Bislich zeigt eine neue Ausstellung über die Bislicher Gräberfelder und lädt zu Kurzführungen ein. Museumsleiterin Dr. Barbara Rinn-Kupka führt am Donnerstag, 12. November 2026, um 19 Uhr und am Freitag, 13. November, um 16 Uhr durch die Schau. Das teilte die Stadt Wesel mit. Eine Voranmeldung ist nicht nötig, jede Führung dauert rund eine halbe Stunde.

Die Ausstellung ist eine Erweiterung der Dauerausstellung des Museums. Das Bislicher Gräberfeld zählt nach der Mitteilung zu den bedeutendsten fränkischen Gräberfeldern am Niederrhein. Gezeigt werden außerdem Funde aus der niederrheinischen Eisenzeit, die bereits in den 1920er und 1930er Jahren bei Bislich entdeckt wurden, bislang aber nicht im Museum zu sehen waren.

Das Angebot richtet sich nicht nur an Kinder. Besucher lernen spielerisch den Handel der germanischen Stämme mit den Römern kennen oder erproben sich am Magnetboard als Archäologen. Möglich wurde das Projekt durch Fördermittel der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, durch viel Eigenleistung der Ehrenamtlichen des Museums und durch Besucherspenden der Märkte.

Der Zugang zur Ausstellung führt über eine Treppenanlage. Während der Kurzführung steht das übrige Museum nicht zur Verfügung, das Museum bittet um Verständnis. Offen bleibt in der Mitteilung, wer Bodi war und warum er eine Goldmünze im Mund hatte. Das sollen Besucher bei den Führungen erfahren.

Die Eckdaten

  • Termine: Donnerstag, 12. November 2026, 19 Uhr, und Freitag, 13. November 2026, 16 Uhr
  • Dauer: rund eine halbe Stunde
  • Anmeldung: ohne Voranmeldung
  • Ort: Deichdorfmuseum Bislich, Dorfstraße 24, 46487 Wesel-Bislich
  • Vor dem Museum stehen Parkplätze bereit.

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Das Deichdorfmuseum Bislich ist nach Wikipedia ein Museum für Lokalgeschichte und Naturkunde im Weseler Stadtteil Bislich. Dort wurde 1983 das Heimatmuseum Bislich eingerichtet. Im Mittelpunkt des Rhein-Deich-Museums, das seit 2000 besteht, stehen der Bau von Deichen und der Schutz vor Hochwasser. Später kam das Ziegelmuseum hinzu.

Nach eigenen Angaben zeigt das Museum auf seiner Website auch die Urzeit am Rhein und den fränkischen Königsfolger Bodi. Die neue Ausstellung liegt dort im Obergeschoss des Haupthauses. Im Mittelpunkt steht laut Museum Bodi, ein fränkischer Fürst mit Verbindungen bis nach Konstantinopel.

Laut Website öffnet das Museum im November sonntags von 11:00 bis 16:00 Uhr. Für Rückfragen nennt es die Telefonnummer 02859/1519.

Unsere Meinung

Wer sich für die Frühgeschichte am Niederrhein interessiert, bekommt mit den kurzen Führungen einen leichten Zugang, ohne Anmeldung und ohne großen Zeitaufwand. Wer nicht gut Treppen steigen kann, sollte den Hinweis zur Treppenanlage beachten. Barrierefreie Alternativen nennt die Mitteilung nicht.

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