Wesel – Das Städtische Museum Wesel lädt Erwachsene am Samstag, 14. November 2026, zu einem kostenfreien Zeichenworkshop ein. Er trägt den Titel „Mach’s wie… Erich Heckel“ und findet von 10 bis 12 Uhr statt, teilte die Stadt Wesel mit. Wegen der begrenzten Plätze muss man sich vorab anmelden.
Vorbild sind die Werke des Expressionisten Erich Heckel. Zu Beginn gibt es eine kurze Einführung in sein Schaffen. Danach greifen die Teilnehmenden selbst zur Kohle. Ob Porträt, Tier oder Landschaft: Das Motiv darf frei gewählt werden. Perfekte Ergebnisse seien nicht das Ziel; wichtiger sei Spaß am Gestalten und die Suche nach dem eigenen Stil.
Die Teilnehmenden erkunden die Kohlezeichnung mit markanten Linien, deutlichen Kontrasten und gezielt gesetzten Licht- und Schattenpartien. Im Mittelpunkt steht finnische Holzkohle. Nach Angaben der Stadt laden ihre ungewöhnliche Haptik und ihr unmittelbares Zeichenverhalten zum freien Experimentieren ein. Möglich sind sowohl sanfte Schattierungen als auch satte Schwarztöne. Verwischt wird mit den Fingern, helle Akzente setzt man mit dem Knetradierer.
Vorkenntnisse sind nicht nötig. Zeichenpapier und die finnische Holzkohle stellt das Museum.
Die Eckdaten
- Termin: Samstag, 14. November 2026, 10 bis 12 Uhr
- Treffpunkt ist das Städtische Museum Wesel in der Ritterstraße 14, dort im Erdgeschoss in Raum 11
- Teilnahme: kostenfrei
- Material: Papier und Holzkohle werden gestellt
- Anmeldung: per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0281 2032390
Zeichenkohle besteht laut Wikipedia aus verkohlten Holzstäbchen oder aus gepresstem Holzkohlepulver. In der Kunst sei sie ein häufig gebrauchtes Mittel, weil sie billig sei und gute Korrekturmöglichkeiten biete. Man könne sie linear und spitz, aber auch breit, verwischt und malerisch verwenden.
Laut Wikipedia staubt Zeichenkohle zudem stark ab und verwischt leicht, weshalb Fixieren notwendig sei. Bei naturbelassener Zeichenkohle bestimme die Holzart den Härtegrad. Weidenholz ergebe meist harte Kohle, Rebenholz wesentlich weichere.
Heckel gehörte zur Brücke, einer Künstlergruppe, die laut Wikipedia heute als wichtiger Vertreter des Expressionismus gilt. Gegründet wurde sie am 7. Juni 1905 in Dresden von vier Architekturstudenten, darunter Erich Heckel, und im Mai 1913 in Berlin aufgelöst.
Unsere Meinung
Ein Angebot für alle, die gern einmal zeichnen würden, sich aber nicht trauen: Die Mitteilung betont, dass es nicht auf Perfektion ankommt. Das Material wird gestellt und die Teilnahme kostet nichts. Wer mitmachen will, sollte sich früh anmelden, da die Plätze begrenzt sind. Alte Kleidung dürfte bei Kohlestaub keine schlechte Idee sein.




