Im Reeser Rheinvorland ist am Samstag, den 31. Oktober 2026, eine Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst sprengt sie zwischen 13 und 14 Uhr kontrolliert an der Fundstelle, teilte die Stadt Rees mit. Nach Angaben der Stadt gibt es dabei voraussichtlich eine hörbare Detonation, möglicherweise auch Vibrationen.
Die Granate hat ein Kaliber von 150 Millimetern. Wegen der Bauart des Zünders lässt sie sich nicht entschärfen. Deshalb bleibt nur die Sprengung vor Ort.
Für die Bevölkerung besteht laut Stadt keine Gefahr. Der Fundort liegt in einem Bereich ohne Anwohnerinnen und Anwohner, eine Evakuierung ist daher nicht nötig. Der Sicherheitsbereich um die Fundstelle wird gesperrt. Zur Vorsicht sind während der Sprengung außerdem die Rheinpromenade und der Deich gesperrt, die Schifffahrt ruht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Rees kontrollieren diese Sperrungen.
Die Eckdaten
- Termin: Samstag, 31. Oktober 2026, zwischen 13 und 14 Uhr
- Ort: Reeser Rheinvorland
- Gesperrt: Rheinpromenade, Deich und Schifffahrt im Zeitraum der Sprengung
- Weitere Infos: NINA-Warn-App, WhatsApp-Kanal der Stadt Rees (www.stadt-rees.de/whatsapp) und städtische Homepage (www.stadt-rees.de/kampfmittelfund)
Unsere Meinung
Wer am Samstagmittag am Rhein spazieren gehen wollte, sollte die Sperrung der Promenade und des Deichs einplanen. Ein Knall in dieser Zeit hat eine bekannte Ursache und ist kein Grund zur Sorge. Für schnelle Auskünfte am Tag selbst nennt die Stadt gleich mehrere Kanäle, die sich zu nutzen lohnen.




