Viersen – Die Polizei im Kreis Viersen will, dass Halloween friedlich bleibt. Sie werde am Samstag verstärkt im Einsatz sein, teilte die Kreispolizeibehörde Viersen mit. Das Fest solle für die Bürgerinnen und Bürger „schaurig-schön“ ausfallen, vor allem aber ruhig verlaufen.
Die Einsatzkräfte betonen, sie wollten niemandem den Spaß verderben. Die Polizei sei keine Spaßbremse und wolle allen ein unbeschwertes Feiern ermöglichen. Übermäßiger Alkoholkonsum und fehlgeleitete Brauchtumsrituale seien jedoch kein Freibrief für schlechtes oder gar strafbares Benehmen. Auch in diesem Jahr wolle man Straftaten durch konsequentes Einschreiten verhindern.
Was die Polizei nicht duldet
Die Grenzen des Erlaubten seien schnell überschritten, so die Polizei. Eier auf Menschen oder Gegenstände zu werfen sowie Wände und Autos zu beschmieren, werde sie im Kreis Viersen nicht tolerieren.
Böller und Feuerwerk seien an Halloween verboten. Wer gedankenlos damit umgehe oder es sogar „cool“ finde, gefährde sich selbst und andere. Pyrotechnik könne schwere Verletzungen hervorrufen oder schwerwiegende Brände verursachen.
Beim Kostüm gelte: Gruselig verkleiden ist kein Problem. Waffen und echt aussehende Attrappen, sogenannte Anscheinswaffen, sind aber verboten und gehören nicht zur Verkleidung. Die Polizei bittet außerdem um Rücksicht: Nicht jeder mag Halloween. Man solle mit denen feiern, die feiern wollen, und die in Ruhe lassen, die ihre Ruhe haben möchten.
Wer sich nicht an die Regeln halte, für den könne der Abend gruselig und vor allem teuer werden.
Die Eckdaten
- Verstärkter Polizeieinsatz im Kreis Viersen am Samstag
- Bei beobachteter Gewalt oder anderen Straftaten sofort die 110 anrufen
Unsere Meinung
Die Hinweise sind klar und alltagstauglich, vor allem der Appell zur Rücksicht auf Menschen, die mit Halloween nichts anfangen können. Eltern können das Verbot von Anscheinswaffen und Böllern gut als Gesprächsanlass mit Jugendlichen nutzen. Offen bleibt, was „teuer“ konkret bedeutet, dazu nennt die Mitteilung keine Details.




