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Viersen: „Shakespeare to go“ im Niederrheinischen Freilichtmuseum

Viersen – Ein Theaterabend für Erwachsene mit dem Schauspieler Markus Veith kommt ins Niederrheinische Freilichtmuseum des Kreises Viersen. „Shakespeare to go“ heißt das Stück, wie die Kreisverwaltung Kreis Viersen mitteilte. Im Mittelpunkt steht ein Narr, der durch die Welt des Dichters führt.

Laut Mitteilung gilt William Shakespeare als der am meisten gespielte Dramatiker der Welt, und das seit vier Jahrhunderten. Literatur und Theater seien ohne ihn kaum vorstellbar. Der Narr taucht in Shakespeares Stücken immer wieder auf, mal in dieser, mal in jener Gestalt. Weil er sich im Theater bestens auskennt, nimmt er das Publikum mit auf einen leichtfüßigen Streifzug durch die bekanntesten Komödien und Dramen. Unterwegs begegnen den Zuschauern bekannte Figuren, mit denen der Narr seine gewitzten Possen treibt.

Der Abend verspricht Antworten auf vier Fragen: Wie viel Sherry verträgt Falstaff? Warum nennt man den Namen des „Schotten“ besser nicht laut? Weshalb war Julia ein Mann? Und wie kam die Zeile „Sein oder nicht sein“ zustande?

Die Eckdaten

  • Veranstaltung: Theater „Shakespeare to go“ für Erwachsene
  • Mit: Schauspieler Markus Veith
  • Ort: Niederrheinisches Freilichtmuseum des Kreises Viersen

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Zwei der Fragen berühren Dinge, die viele nur vom Hörensagen kennen. Wie die Online-Enzyklopädie beschreibt, verbindet man den berühmten Monolog sehr häufig, aber fälschlich mit der Friedhofszene aus Hamlet (5. Akt, 1. Szene). In dieser Szene geht es um den früheren Hofnarren Yorick, und Hamlet deklamiert dort einen weniger bekannten Monolog. Auf die Worte des berühmten Monologs greift man zurück, wenn es für einen Menschen um Existenzielles geht.

Julias Besetzung hat einen theatergeschichtlichen Hintergrund. In England entstand im 16. Jahrhundert ein in Europa seit der Antike einzigartiges Theaterwesen. Frauen waren dort auf der professionellen Bühne verboten, ihre Rollen wurden von jungen Darstellern gespielt. Erst später traten die ersten professionellen Schauspielerinnen auf.

Unsere Meinung

Ein Narr als Fremdenführer durch Shakespeares Werk ist ein sympathischer Zugang, auch für Zuschauer, die lange keine Komödie oder Tragödie mehr gesehen haben. Die Fragen machen neugierig und lassen auf einen unterhaltsamen Abend hoffen. Offen bleibt, wann die Veranstaltung stattfindet und wie man Karten bekommt. Das sollten Interessierte beim Veranstalter erfragen.

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